Das Parfum – Inhaltsangabe über den Duft und die Filmgeschichte
Veröffentlicht am 13. Juni 2009 von Fabian
Kategorie: Das Parfum - Der Roman
Patrick Süskinds erster Roman „Das Parfum“, erzählt die schreckliche Geschichte von Jean-Baptiste Grenouille, einem Waisen der im Jahre 1738 in Paris geboren wurde. Als dessen herrenloser Körper im Müll gefunden wird, bringt man ihn in ein Waisenhaus, wo jeder, der mit ihm in Kontakt tritt, etwas abstoßenden an ihm findet.
Was sie nicht wissen war, dass Grenouilles Körper kein Aroma hatte. Ein kleiner Unterschied, der sein komplettes Leben färbt. Auch besitzt er eine besondere Fähigkeit, und zwar einen unnatürlich stark ausgeprägten Geruchssinn. Das Menschliche hat für ihn nur negativen Charakter und alles was zählt ist ausschließlich die Welt des Duftes. Als Grenouille volljährig ist, schaffte er es, bei einem Parfümhersteller Eindruck zu schinden und bei diesem in die Lehre gehen zu können. Er zeigt eine große Begabung, fremde und exotische Parfüme zu mischen. Diese Fähigkeit bringt ihn auch zu seinem Wunsch, seinen eigenen Mangel an Eigengeruch zu überdecken, indem er das einzigartigste Parfüm erschafft, das die Welt jemals gesehen hat. Aber dieser Wunsch kommt auch daher, dass er das absolute Aroma schon gerochen hat, in Form einer jungen Frau. Durch seinen extatischen Zustand tötet er sie und inhaliert ihren Geruch. Als sein Lehrmeister Baldini ihm nichts Weiteres beibringen kann, machte Grenouille sich auf nach Grasse, der Stadt, die ihm noch so viel lehren konnte. Auf seinem Weg fällt ihm auf, wie abstoßend er den menschlichen Duft findet und beschließt, fernab der Zivilisation auf einem Berg zu verweilen. In diesen sieben Jahren erschafft er sich eine Welt, in dem nur der Geruch zählt, erkennt dann aber, dass er in dieser nicht lebensfähig ist, da er keinen Geruch absondert.
Der nun völlig verwahrloste Grenouille setzt seine Reise fort, welche beim Marquis de la Taillade-Espinasse endet, welcher in ihm lediglich ein Experiment seiner Theorie sieht. Er ist der Meinung, dass zu viel Natur den Menschen verdirbt und will somit den jungen Mann in die Kultur eingliedern.
Um menschlicher zu wirken mischt Grenouille ein Parfüm, durch welches er erkennt, das Menschen durch Einfluss von Gerüchen manipulierbar sind. Nun ist er auf der Suche nach dem Aroma, durch dass er die Menschheit beherrschen kann.
In Grasse erriecht er eine junge Frau, die ebenfalls den perfekten Geruch an sich trägt. Er perfektioniert sein Können in der Geruchgewinnung und schafft es letztendlich sogar, den Duft eines Menschen festzuhalten. Nun hat er den festen Willen auch den Duft jener Frau einzufangen und durch diesen das perfekte Parfüm herzustellen. Sie sollte aber nur den entscheidenden Duft liefern und das Grundgerüst des Parfüms bildeten 24 ermordete jungfräuliche Damen.
Als mehrfacher Mörder wird er festgenommen und kurz vor seiner Hinrichtung tut er sich etwas von seinem fertig gestellten, absoluten Parfüm auf. Eine ganze Menschenmasse nahm diesen Geruch wahr und sie erklärten ihn alle für unschuldig und traten ihm mit Liebe entgegen. Sie werden nun von Trieben geleitet und lieben sich auch untereinander.
Grenouille findet die Menschen immer abstoßender und verabscheut sie. In solch einer Welt möchte er nicht sein. Daher kehrt er zurück an den Ort, an dem er geboren wurde. Dort leert er das kleine Fläschchen über sich aus und sofort beginnen die dortigen Menschen ihm völlig zu verfallen. Jeder fühlt sich so hingezogen dass er etwas von ihm besitzen möchte, was zu Folge hat, dass sie ihn regelrecht auffressen. Hier kommt das berühmte Zitat zum Einsatz: „ Sie hatten zum ersten Mal etwas aus Liebe getan“.
